Wer braucht eine Risikolebensversicherung?
Wenn der Hauptverdiener einer Familie stirbt, ist das für die Hinterbliebenen zum einen sehr schlimm und meist eine persönliche Katastrophe. Zum anderen oft auch ein finanzielles Desaster - etwa, weil Kredite fällig werden, die bei der Familiengründung aufgenommen wurden. Zumindest vor dem finanziellen Ruin kann eine Risikolebensversicherung schützen.
Unverzichtbar für junge Häuslebauer
Besonders wichtig ist die Risiko-Lebensversicherung für junge Familien mit Kindern, die ein Haus gebaut oder gekauft haben und deshalb keine finanzielle Reserven haben. Erzielen beide Ehepartner ein Einkommen, kann auch eine verbundene Risikolebensversicherung sinnvoll sein - sie zahlt beim Tod eines Partners dem Hinterbliebenen die volle Versicherungssumme. Gegenüber zwei getrennten Policen können auf diese Weise etwa zehn Prozent eingespart werden, ermöglichen dafür aber individuelle Versicherungssummen.
Darlehensabsicherung durch Restschuldversicherung
Eine spezielle Form der Risikolebensversicherung ist die Restschuldversicherung. Durch sie lässt sich genau die Summe absichern, die der Darlehensnehmer im Falle seines Todes noch schuldig ist. Dadurch ist gewährleistet, dass die Restschuld von den Hinterbliebenen im schlimmsten aller Fälle beglichen werden kann.